Anmeldung

Satzung

DAF-Vertragspartner-Verband e.V.

Übersicht

§ 1 - Lage, Sitz und Rechtsform des Verbandes
§ 2 - Zweck und Aufgaben des Verbandes
§ 3 - Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
§ 4 - Mitgliedschaft in anderen Verbänden
§ 5 - Mitgliedsbeitrag
§ 6 - Organe des Verbandes sind
§ 7 - Die Mitgliederversammlung
§ 8 - Der Vorstand
§ 9 - Arbeitskreise
§ 10 - Geschäftsführung
§ 11 - Auflösung des Verbandes

§ 1
Lage, Sitz und Rechtsform des Verbandes

  1. Der DAF-Vertragspartner-Verband führt nach erfolgter
    Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht
    Bonn den Namen DAF-Vertragspartner-Verband e.V. (D.V.V.)
  2. Sitz und Gerichtsstand des Verbandes ist Bonn
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck und Aufgaben des Verbandes

Der Verband hat sich folgende Aufgaben und folgenden
Zweck gestellt:

  1. Zweck des Verbandes ist die Wahrnehmung und Förderung
    der gewerblichen Interessen seiner Mitglieder.
    Er repräsentiert alle seine Mitglieder gegenüber der
    DAF Deutschland GmbH (nachstehend als DAF bezeichnet).
  2. Unterstützung der DAF bei der Sicherung und dem
    Ausbau ihrer Marktposition.
  3. Austausch und Sammlung kaufmännischer, wirtschaftlicher
    und technischer Erfahrungen, soweit diese fabrikatsspezifisch
    sind, zum Nutzen seiner Mitglieder, der
    Kunden und DAF (Eindhoven)/DAF.
  4. Erarbeitung und Weitergabe von Empfehlungen der
    Organe und Arbeitskreise des Verbandes an den Hersteller/
    Importeur.
  5. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder
    gegenüber DAF, dem ZDK, den Behörden und sonstigen
    Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene.
    Darüber hinaus macht er berechtigte Anliegen
    seiner Mitglieder gegenüber DAF geltend und nimmt
    die in den DAF-Verträgen niedergelegten Mitwirkungsrechte
    der Vertriebsorganisation wahr.
  6. Der Verband verfolgt keinen eigenwirtschaftlichen
    Zweck.

§ 3
Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

Der Verband ist ein Zusammenschluss von DAFVertragspartnern
auf freiwilliger Basis. Mitglied kann auf Antrag jeder in der Bundesrepublik Deutschland ansässige
DAF-Händler (auch einem Haupthändler zugeordneter Händler) werden.

Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt schriftlich über
die Geschäftsstelle beim Vorstand. Der Vorstand entscheidet
über die Annahme; diese gilt mit der Bestätigung
als erfolgt.

Die Mitgliedschaft endet:

a) mit Erlöschen des DAF-Vertrages, sofern der Vorstand
auf Antrag des Mitgliedes nicht anderes beschließt,

b) durch schriftliche Austrittserklärung (per Einschreiben
mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende),

c) durch Ausschluss bei Vorliegen eines wichtigen Grundes,
insbesondere bei vereinsschädigendem Verhalten.
Die Ausschlusserklärung erfolgt durch den Vorstand. Diese
wird dem Betroffenen schriftlich, sei es durch Brief, Telegramm,
Fax usw. übermittelt.

Die Pflicht zur Zahlung des Beitrages für das laufende Geschäftsjahr
oder eines etwaigen rückständigen Beitrages
besteht fort.

Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch
an das Vereinsvermögen. Die Pflicht zur Zahlung
des rückständigen Beitrages besteht fort.

§ 4
Mitgliedschaft in anderen Verbänden

  1. Der Verband ist Mitglied des Zentralverbandes Deutsches
    Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) und des europäischen
    DAF-Verbandes.
  2. Der Verband kann die Mitgliedschaft in anderen Verbänden
    usw. erwerben, die den Interessen des –
    Verbandes dienen.

§ 5
Mitgliedsbeitrag

  1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und etwaiger Sonderumlagen
    wird auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
  2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Jahresbeitrag bis
    zum 15. Februar zu entrichten.
  3. Kommt ein Mitglied mit der Bezahlung seines Beitrages
    mehr als drei Monate in Rückstand und wird der
    Beitrag trotz schriftlicher Aufforderung nicht binnen eines
    Monats gezahlt, ruht die Mitgliedschaft. Der Vorstand
    kann dann mit einfacher Mehrheit über den Ausschluss
    des Mitgliedes entscheiden.

§ 6
Organe des Verbandes sind:

  1. Mitgliederversammlung
  2. Vorstand

§ 7
Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des
    Verbandes. Sie findet einmal jährlich statt.
    Sie wird durch den Vorstand einberufen.
    Die Einladung, die Tag, Ort, Zeit und Tagesordnung zu
    enthalten hat, wird mindestens einen Monat vorher
    durch einfaches Schreiben an alle Mitglieder abgesandt.
    Anträge zur Tagesordnung kann jedes Mitglied bis 10
    Tage vor Versammlung und Anträge zu Satzungsänderungen
    mindestens 3 Monate vorher beim Vorstand
    schriftlich einbringen.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden,
    bei dessen Verhinderung durch den 1. Stellvertreter,
    geleitet.
    Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Vertretung eines
    Mitgliedes ist nur durch Erteilen einer schriftlichen
    Vollmacht an einen leitenden Mitarbeiter des Betriebes
    möglich.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird
    durch den Vorstand oder auf Antrag von einem Drittel
    der Mitglieder einberufen. § 7.1 Satz 3 gilt entsprechend.
    Sie ist nur beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte
    der Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Ist sie
    beschlussunfähig, tritt sie innerhalb von längstens 4
    Wochen mit gleicher Tagesordnung nach erneuter Einladung
    wieder zusammen. Diese erneute Versammlung
    ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden
    oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist
    in der Einladung besonders hinzuweisen.
  4. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen. Auf Verlangen
    von mindestens 20 % der erschienen Mitglieder
    muss schriftlich oder geheim abgestimmt werden.
  5. Über die Mitgliederversammlung und Beschlüsse ist
    Protokoll zu führen, welches durch den 1. Vorsitzenden
    und dem Protokollführer unterschrieben wird.
  6. Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere
    über:
    a) Wahl des Vorsitzenden, des Schriftführers (1.
    Stellvertreter) und des Schatzmeisters (2. Stellvertreter).
    Die Wahl erfolgt in getrennten Wahlgängen.
    b) die Wahl von zwei Beisitzern des Vorstandes
    c) Feststellung der Jahresrechnung
    d) Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers
    e) Entlastung der Kassenprüfer
    f) Wahl zweier Kassenprüfer
    g) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und evtl. Sonderumlagen
    h) den Haushaltsplan
    i) Satzungsänderungen
    j) Auflösung des Verbandes
    Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einer
    Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen
    über eine Satzungsänderung und mit einer Mehrheit
    von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen über die
    Auflösung des Verbandes. Ansonsten entscheidet die
    Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
    gültigen Stimmen.

§ 8
Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem
    Schriftführer, dem Schatzmeister sowie dem 1. und 2.
    Beisitzer.
    a) Der Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied
    vertreten den Verband außergerichtlich und
    gerichtlich.
    b) Im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden wird
    dieser vom Schriftführer, vom Schatzmeister und
    vom 1. Beisitzer vertreten, und zwar in dieser Reihenfolge;
    entsprechendes gilt für den Verhinderungsfall
    des Stellvertreters in der Reihenfolge
    Schatzmeister, 1. und 2. Beisitzer.
  2. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Wiederwahl
    ist möglich. Die Amtszeit beginnt mit der Wahl
    auf der Mitgliederversammlung.
  3. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung und
    vertritt den Verband in der Öffentlichkeit. Ist er an der
    Ausübung seiner Tätigkeit verhindert, tritt der 1. Stellvertreter
    bzw. bei seiner Verhinderung der 2. Stellvertreter
    mit gleichen Rechten und Pflichten an seine
    Stelle.
  4. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich.
  5. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei
    Stimmengleichheit entsche3idet die Stimme des Vorsitzenden.
  6. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
    a) Förderung des Verbandes
    b) Benennung von Vertretern des Verbandes für berufsständige
    Organisationen
    c) Regelmäßige Kommunikation mit den Mitgliedern
    d) Bildung und Besetzung der Arbeitskreise
    Ernennung der Leiter und Stellvertreter der Arbeitskreise
    e) Überwachung der Arbeit der einzelnen Arbeitskreise
    und Koordinierung der Ergebnisse
    f) Auswahl des Geschäftsführers und den Inhalt des
    mit diesem abzuschließenden Vertrages
    g) Überwachung der Arbeit des Geschäftsführers

§ 9
Arbeitskreise

  1. Der Vorstand errichtet mindestens folgende Ausschüsse:
    a) Vertrag
    b) Vertrieb
    c) Teiledienst
    d) Kundendienst
    e) Administration
    f) Sales Engineering
    Bei Bedarf können weitere Arbeitskreise gebildet werden.
  2. Jeder Arbeitskreis besteht aus dem Sprecher und bis
    zu 6 Mitgliedern. Der Vorstand kann die Zahl der Mitglieder
    erhöhen.
  3. Über die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise sind der
    Vorstand und die jeweiligen Mitglieder der anderen
    Arbeitskreise über den Geschäftsführer zu informieren.

§ 10
Geschäftsführung

  1. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer mit der Erledigung
    der laufenden Geschäfte beauftragen. Der
    Geschäftsführer ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich.
  2. Der Geschäftsführer ist berechtigt, an Versammlungen
    bzw. Sitzungen des Verbandes, seiner Arbeitskreise
    und sonstigen Veranstaltungen teilzunehmen.
  3. Auf Weisung des Vorstandes ist der Geschäftsführer
    berechtigt, direkt Gespräche mit der DAF zu führen.
  4. Der Aufgabenbereich des Geschäftsführers ist insbesondere
    folgender:
    a) Betreuung der Mitglieder und des Vorstandes im
    Sinne der Zielsetzung des Verbandes in sachlicher
    und zeitlicher Hinsicht
    b) Kommunikation zwischen Mitgliedern und dem
    Vorstand
    c) Vertretung in internen und externen Belangen der
    Vereinigung und Berichterstattung darüber (von
    Arbeitskreisen, ZDK, etc.)
    d) Vorbereitung/Organisation der Sitzungen des Vorstandes
    sowie der Mitgliederversammlung und
    anderer Sitzungen des Verbandes
    e) Leitung der Geschäftsstelle und Erledigung der
    dazugehörigen Aufgaben
    f) Bearbeitung von Anfragen der Mitglieder, entweder
    allein oder mit dem jeweiligen Fachausschuss.
    Je nach Bedeutung der Anfrage kann die Beantwortung
    auch in Abstimmung mit dem Vorstand
    geschehen.
  5. Der Geschäftsführer ist nicht stimmberechtigt.

§11
Auflösung des Verbandes

  1. Die Auflösung des Verbandes kann ausschließlich in
    einer nur zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen
    Mitgliederversammlung erfolgen. § 7, Ziffer 3,
    Satz 1 gilt entsprechend. Sie ist beschlussfähig, wenn
    mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind.
    Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von
    ¾ der abgegebenen Stimmen.
  2. Ist die Versammlung beschlussunfähig, so erfolgt innerhalb
    von 4 Wochen die Einberufung einer weiteren
    Versammlung, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
    Mitglieder die Auflösung mit 2/3 Mehrheit
    der anwesenden Mitglieder beschließen kann. In der
    Einladung ist darauf besonders hinzuweisen.
  3. Die Versammlung entscheidet gleichzeitig über die
    Verwendung des Vermögens und beauftragt den Vorstand
    mit der Abwicklung der Auflösung und der Löschung
    des Verbandes im Vereinsregister beim Amtsgericht
    Bonn.

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